…und vorher noch ein Besuch in Pisa.
Durch die Emilia Romagna sind wir nach Pisa gekommen. Die Emilia ist wunderschön, wild und romantisch.Über kurvenreiche Straßen und durch Täler mit wilden Flüssen sind wir gefahren. Haben Höhen mit malerischen Ausblicken erklommen, und Lucca mit seiner malerischer Altstadt und dem prachtvollen Blumenmarkt besucht, das 'Dolce Vita' Italiens erspürt.
Diese Frage lässt sich nicht einfach beantworten, denn eigentlich ist das Pferdethema eher so ein „Mädelsding“. Aber alles was mit Pferdestärken zu tun hat, das wiederum ist ein „Jungsding“ …. Klischees lassen grüßen…;-)) Es stellt sich bloß die Frage wieviele Pferdestärken, und unter welcher ‚Haube‘ verstecken sie sich…
Ist mit dem Fußball doch ähnlich, da unterscheiden sich die Vorlieben nur in der Farbe des favorisierten Vereins. Der Eine mag es schwarz-gelb, der Andere unterstützt lieber den in München ansässigen Verein. Okay, vergessen will ich auch die Kölner, Berliner, Wolfsburger usw. usw. nicht.
... nicht durch den Himalaya, das heben wir uns später auf. Es ging NUR durch die Alpen Richtung Südtirol.
Aber beginnen wir am Anfang: Es sollte, nach 2 entspannten Tagen im Camp Alpin in Seefeld, eine ebenso entspannte Fahrt nach Bozen werden...
Da Bozen nicht wirklich weit entfernt von Seefeld liegt, und wir etwas von Land, Leuten und Natur erleben wollten, war die Entscheidung schnell getroffen, wir fahren Landstrasse! In diesem Fall den Zirler Berg runter, satte 16% Gefälle, durch Innsbruck und dann Richtung Süden auf die Brennerstrasse.
Soweit, so schön, nix OFF ROAD, nur Asphalt und alles lief wunderbar. Bald kamen wir in Sterzing an, und haben eine kleine Rast eingelegt, Cappucino inklusive.

Gestärkt und guten Mutes machten wir uns wieder auf den Weg. Der direkte Weg Richtung Bozen sollte übers Penser Joch gehen, und da wir gerne Bergpässe fahren, war diese Route auch unsere erste Wahl. Zwar ist dieser Pass, laut Strassenkarte, erst ab Mai befahrbar, aber es gab nirgends einen Hinweis auf eine Sperrung.
Also weiter ging's bergauf, und plötzlich, hoppla, der Hinweis 'Passo chiuso'. Nun gut, es könnte ja sein, dass da jemand einfach vergessen hat gerade dieses Schild zu entfernen, schließlich gab es vorher schon zahlreiche Möglichkeiten auf eine Sperrung aufmerksam zu machen.
Wir waren entschlossen den Berg zu erklimmen, was sollte schon groß passieren... und dann war sie da, die Straßensperre... uhuiuhui...blöd... Es blieb uns nichts anderes übrig, das LiloMobil wurde gewendet, und den Berg wieder runter. Aber mal ehrlich, würdet ihr den ganzen Weg wieder zurück fahren?
Nun, wir auch nicht, schließlich hat das Navi doch die Funktion 'Alternative Route'... gedacht - getan.
Ich möchte es mal so ausdrücken, wir haben bei dieser Alternative viel Gegend gesehen, Natur erlebt, Wälder kennengelernt, Wasserläufe überquert und Staub aufgewirbelt. Ich sehe jetzt noch die verwunderten Blicke der Waldarbeiter, als wir, freundlich winkend, mit dem LiloMobil an ihnen vorbei fuhren... und alles ohne 'four-wheel-drive' , eben OFF ROAD mit dem Campingbus, Asphalt wird im allgemeinen überbewertet...;-)))
Etwas Gutes hatte diese Route, es gab keinen Verkehr, vor allem keinen Gegenverkehr! Das wäre schlichtweg und im wahrsten Sinne, eng geworden...
Wieder auf der Brennerstrasse gab es dann reichlich Verkehr, und ab ging es entlang der Eisack nach Bozen. Ankunft nach 6 Stunden, nicht zu vergessen es gab eine Rast in Sterzing, bei 30 ° und Sonnenschein. Da war erstmal der Pool angesagt....
Tja, und die Moral von der Geschicht?! Ignorierst Du ein Hinweisschild, kannst Du was erleben.
In diesem Sinn, bleibt SCHAF.sichtig ,
Eure Lilo
...unterwegs Richtung Süden, und einem aussergewöhnlichen Treffen auf dem höchsten Gipfel Deutschlands, dem allseits bekannten 'Bergschwein'. Na, wer weiß wo wir waren?! Kleiner Tipp, 2962m über Meereshöhe, südwestlich von Garmisch-Partenkirchen gelegen... klar wißt ihr welchen Berg ich meine...;-))
Damit ihr seht, dass wir wirklich dort oben waren, hier noch ein Foto vom golden strahlenden Gipfelkreuz.
...liebe Barbara, weil wir schon 30 Jahre gemeinsam in unserer Optikfamilie arbeiten und leben. Wir hatten viele gute Zeiten und manche anstrengende Tage, wir haben zusammen oft gelacht und manchmal geweint. Vielen Dank für die gemeinsame Zeit, die Arbeit mit Dir, für Deine Verlässlichkeit und das gegenseitige Vertrauen, das uns so erfolgreich macht.