Sie haben diesen Ausdruck vielleicht noch nicht gehört, aber eine Idee was damit gemeint sein könnte…;-))
Smartphone, Tablet und Co. bereiten unseren Augen Stress, aber warum?! Eine aktuelle Marktstudie*, durchgeführt in den USA und Holland, hat unsere Seh- und Nutzungsgewohnheiten im Umgang mit den digitalen ‚Begleitern‘ untersucht.
Schwankende Sehschärfe im Tagesverlauf, verschwommenes Sichtfeld oder gar Lichtblitze oder Rußregen vor dem Auge? Wer unter solchen Symptomen leidet, sollte umgehend einen Augenarzt aufsuchen. Denn was viele nicht wissen: Ursache für die Sehprobleme kann unter Umständen Diabetes mellitus sein, umgangssprachlich auch Zuckerkrankheit genannt.
Die Stoffwechselerkrankung zählt nicht nur zu den bedeutendsten Risikofaktoren für die Entwicklung von Herzkreislauferkrankungen wie Schlaganfall und Herzinfarkt, unerkannt und unbehandelt kann sie auch schwerwiegende Augenkomplikationen zur Folge haben. Durch den steigenden Blutzuckerspiegel kommt es zu Veränderungen an den Blutgefäßen, was wiederum zur Schädigung der Netzhaut führt.
Beeinträchtigungen des Sehvermögens bis hin zur Erblindung sind die Folge dieser als „diabetische Retinopathie" bezeichneten Erkrankung. Im fortgeschrittenen Stadium können die Gefäßschädigungen auch auf die Makula übergehen, also auf die Stelle des schärfsten Sehens. In diesem Fall spricht man von einer „diabetischen Makulopathie".
Vorsorge durch regelmäßige Kontrolle
Das Fatale: Eine Diabetische Retinopathie beziehungsweise Makulopathie verläuft für die Betroffenen zunächst unbemerkt, wenn sie Einschränkungen bemerken, sind die Schäden am Auge bereits weit fortgeschritten. Etwa ein Drittel der Patienten mit einer Retinopathie wissen nicht um ihre Erkrankung.
Aus diesem Grund ist rechtzeitige Vorsorge umso wichtiger: Nur durch regelmäßige Augen-Screenings beim Augenarzt oder Optometristen können Augenveränderungen rechtzeitig erkannt werden. Oftmals wird – aufgrund der typischen Veränderungen am Auge – die Diagnose Diabetes mellitus erst im Rahmen dieser Untersuchung gestellt.
Eine regelmäßige Kontrolle ist daher nicht nur für Diabetiker von großer Bedeutung. Je älter man ist, desto engmaschiger sollten die Untersuchungen erfolgen. Diabetikern empfehlen Experten, sich jährlich einem Check zu unterziehen, bei bereits vorhandenen Augenschäden sind kürzere Intervalle sinnvoll. Durch rechtzeitig eingeleitete Therapien – beispielsweise durch Laserbehandlungen oder Injektionen – lassen sich durch Diabetes bedingte Schäden am Auge teilweise verhindern oder zumindest verzögern.
Auch wenn die Zahl der durch Diabetes bedingten Erblindungen in Deutschland dank verbesserter Versorgung bei diabetischer Retinopathie sowie durch optimierte Untersuchungsmethoden zurückgegangen ist, verlieren immer noch zu viele Menschen Jahr für Jahr ihre Sehfähigkeit aufgrund einer durch Diabetes verursachten Veränderung am Auge.
Die Früherkennung diabetischer Augenveränderungen ist zusammen mit einer guten Blutzucker- und Blutdruckeinstellung die beste Voraussetzung für den Schutz unseres wohl wichtigsten Sinnesorgans.
In diesem Sinn, achtet auf euch und bleibt SCHAF.sichtig
Tipps, damit deKaum ist die Maske aufgesetzt, schon beschlagen die Brillengläser. Diese lästige Begleiterscheinung des Mund-Nasen-Schutzes ist Brillenträgern nur allzu gut bekannt. Doch wussten Sie, dass das Maskentragen noch einen weiteren unangenehmen Nebeneffekt mit sich bringen kann? Experten des Zentrums für Augenforschung und -bildung (CORE) in Kanada verweisen auf das „Masken-assoziierte Trockene Auge (MATA)“ – so der Fachbegriff des Phänomens, das unseren Augen vor allem im Winter zusätzlich zu schaffen macht.
Weiterlesen: MATA: Wenn der Mund-Nasen-Schutz aufs Auge geht